Om Namah Shivaya

Feuerritual222Zuerst möchten wir allen für die Blog-Kommentare danken. Es ist für uns immer eine Freude und mit viel Interesse lesen wir die Beiträge .  Ja Yvonne, den Film „Eat Pray and Love“ hat mich auch sehr inspiriert. Die Szene als Julia Roberts den Versuch machte am Morgen zu meditieren, in etwa so habe ich mich zu Anfang auch gefühlt. Noch mehr inspiriert hat mich jedoch der Film „Die Prophezeiungen von Celestine“…., -bei uns laufen diese „Begegnungen“ im Moment im Ashram ab, wer weiss, was auf der späteren Reise noch alles passiert.

Heute werde ich euch etwas über das Ashram-Leben erzählen. Morgens um 5.00 Uhr beginnt täglich die Archana welche bis ca. 6.30h dauert. Während dieser Archana wiederholt man die 108 Namen von Mata und dann die 1000 Namen der göttlichen Mutter in Mantra-Form. Heute war dies ebenso um 10.00h, da habe ich zum 1. Mal teilgenommen. Durch das Wiederholen der Mantras (gleiche Abfolge von 4 Wörter) erlangt man einen Zustand der Entspannung was einer Meditation gleich kommt. Dadurch, dass es von mehreren Hundert Menschen gleichzeitig gebetet wird, entsteht eine Atmosphäre der Hingabe und Liebe….so schön!

Um 09.00h mache ich Seva (selbstloser Dienst) bei Andrea, sie sitzt im Rollstuhl. Ich bringe ihr das Frühstück in Form von Weizengras welches mit Reiswasser aufgefüllt wird. Danach gibt sie mir Anweisungen, was alles aufgeräumt, abgewaschen oder umgeräumt werden muss. Für mich ist das nicht nur einfach, doch ich weiss, dass ich genau das richtige lernen  kann…, -puhhh Amma sei Dank! Hanspeter geht ebenfalls zum Seva, er arbeitet beim Kompostfilter, wo die verschiedenen Kompost-Qualitäten in Säcke abgefüllt werden müssen. Es ist eine strenge Arbeit, jedoch findet Transformation auch bei den Betroffenen statt….;-). Danach geniesst man eine eiskalte Limonade und schon bald ist Essenszeit. Es gibt hier neben indischem Essen auch eine Western-Kantine.  Um 14.00 h mache ich wieder Seva und zwar schneide ich Gemüse für das Nachtessen. Dazwischen gibt es noch zweimal Chai…,-indische Teepause. Das sind so die Fixpunkte des Tages. Daneben laufen jedoch viele Workshops von Yoga, Thai-Chi über Lach-Seminar oder die Übersetzung von den Satsangs (Ammas Reden) und und und und….

Diese Woche haben wir das zweitägige IAM-Meditation-Seminar  absolviert. Es ist eine Meditations-Technik welche Amma ins Leben gerufen hat und nur von einem ihr benannten Trainer geschult werden darf. Morgens um 5.00h startete dieser Kurs mit einer Puja. Dies ist ein Feuerritual um Körper und Geist zu reinigen. Es war interessant zuzuschauen was der Ritualmeister alles ins Feuer warf (Rosenblüten, Gewürze..??) und was für Finger-Mudras er dazu machte. Um 7.00h startete die Meditation mit 10 einfachen Übungen. Amma sagt wer spirituell wachsen will soll meditieren, singen oder Mantras rezitieren. Endlich habe ich es geschafft über längere Zeit im Schneidersitz auf dem Boden zu sitzen und gedankenlos zu sein. Hanspeter dagegen hat da weniger Mühe.

So, meine Lieben ich beende diesen Artikel, mein Seva ruft. Bis bald!

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