Amma/Mata Amritanandamayi

ammaaritapuri2012

Mitte 2011 entschied ich mich nach Indien zu reisen. Am 05.01.2012 war es dann so weit. Ich hatte mich vor meiner Reise über den Ashram in Kerala informiert, und wollte selber Erleben was es mit dem Mythos Amma auf sich hat. Vor allem, fand ich, war es ein guter Ort um sich in Indien anzu klimatisieren. Kerala war als Ausgangspunkt meiner Reise ideal. Von anfangs Januar 2012 lebte ich für 2 Monate in Ammas Ashram. Essen und schlafen für wenig Geld. Dafür machte ich mein tägliches SEVA. Meine SEVA war einmal bei der Kompostieranlage, ein andermal betreute ich alte Menschen, putzte Wohnungen, half in der Küche und so weiter und so fort.

Was für mich eine schöne Erfahrung war, ich bekam von Amma mein Mantra, mein Satsang oder durfte Amma den Prasad reichen. Prasad oder Prasadam nennt man im Hinduismus vor allem die Opferspeisen im Tempel oder im häuslichen Bereich.

Jahrzehntelang schien Amma unantastbar. Doch nun verliert ihr Heiligenschein an Glanz. Ein Buch kratzt nun am Mythos der sanften und gütigen Guru-Frau und führt die Leser hinter die Kulissen des riesigen spirituellen Imperiums von Mata Amritanandamayi.

Jetzt bin ich sehr verunsichert, denn die Autorin war eine von ihnen, sogar eine Kultfigur. Die Australierin Gail Tredwell alias Gayatri war rund 20 Jahre lang an der Seite von Amma, also die intimste Kennerin der spirituellen Meisterin.

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